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Regenwasser News

Regenwassertanks

Typen Regenwassertanks 
Regenwasserbehälter Unterschiedliche Arten von Auffangbehältern für die Regenwassernutzung Heutzutage wird die Rückhaltung von Regenwasser in den Kommunen zunehmend benötigt. Die Versickerung von Regenwasser ins Erdreich ist eine Option, aber auch die Verwendung von Regenwasser stetig nimmt zu. Schließlich ist die Investition in ein Regenwassersystem sinnvoll, weil man tatsächlich das Regenwasser aktiv nutzt und nicht nur so in den Kanal ableitet. Das anfallende Regenwasser ist eine freie Quelle für die Gartenbewässerung, Toilettenspülung, Waschmaschine oder das Putzwasser. Die Qualität des Regenwassers ist gut. Zudem hinterlässt das kalkarme Regenwasser keine Ablagerungen an Leitungen, Keramiken und Waschmaschinen. Zudem wird für mit Regenwasser gewaschene Wäsche weniger Waschmittel erforderlich. Gefiltertes Regenwasser ist also somit besser, zumindest aber sinnvoller, als teures Trinkwasser.

Um jedoch dauerhaft Regenwasser zur Verfügung zu haben, muss es in einem Regenwassertank gelagert werden, der groß genug ist, um mehrere trockene Tage überbrücken zu können. Es gibt Regenwassertanks aus Kunststoff, Beton und Wassersäcke aus EPDM, welche in einem Kriechkeller oder z. B. in einem Hohlraum unter einer Garage untergebracht werden können. Aber welcher Regenwassertank ist eigentlich der Beste? Regenwassertanks (Regenwassersammeltank) Im Allgemeinen ist es wichtig, dass der Regenwassertank oder die Regenwasserzisterne aus einem Stück besteht und somit nahtlos hergestellt ist. Dies garantiert, dass der Tank 100% wasserdicht ist.

Regenwasserbehälter oder Zisternen, die aus Betonringen oder Schalen bestehen, haben immer eine oder mehrere Nähte, die abgedichtet werden müssen. Diese Nähte müssen auch auf lange Sicht wasserdicht bleiben, auch beim Absacken von Boden und Rohrleitungen. Des Weiteren ist es wichtig, dass Verbindungen zwischen zwei Behältern ebenfalls wasserdicht sind, vorzugsweise mit entsprechenden Gummidichtungen. Mittels der (Unten-) Verbindungen können einfach und schnell größere Volumina geschaffen werden.

Regenwasserzisterne aus Beton

Eine monolithische Betonzisterne hat mehrere Vorteile. Zum einen sind Betonzisternen für die Regenwassernutzung verhältnismäßig billig, das heißt günstiger als ein Behälter aus Kunststoff. Allerdings gibt es auch hier sehr große Preis- und Qualitätsunterschiede gibt. Zum anderen ist die Befahrbarkeit bei Betonzisternen bei entsprechender Bestellung einer Verkehrsklasse (PKW oder LKW befahrbar) sofort geeignet, während meist für Kunststofftanks entsprechende, zum Teil aufwendige, weitere Arbeiten durchgeführt werden müssen. Ein weiterer Punkt der Betonzisterne ist ihr Gewicht. Als Pro hinsichtlich des Gewichtes gilt, das Betonzisternen in Gebieten mit Grundwasser (durch ihr halt hohes Eigengewicht) nicht so schnell auftreiben, wie PE-Behälter. Allerdings gibt es bezüglich des Gewichtes auch ein Contra für eine Betonzisterne, da ein einfacher Versatz in die Baugrube des häufig Tonnenschweren Behälters nur mit entsprechenden Kränen möglich ist. Aufgrund des Gewichts und der Transportbeschränkungen stehen verfügbare Volumina von monolithischen Einheiten in der Regel nur von ca. 2.000 bis ca. 20.000 Litern zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die chemische Zusammensetzung einer Regenwasserzisterne auch Vorteile, da Beton Kalk und Magnesiumoxid enthält, zwei Stoffe, die den natürlichen Säuregehalt des Regenwassers neutralisieren. In der Praxis bedeutet dies, dass der PH-Wert von Wasser aus einem Betonzisterne normalerweise etwas „neutraler“ ist als Regenwasser aus einem Kunststoff-Regenwassersammelbehälter.


Regenwassertanks aus PE
Kunststoff Regenwassertanks haben ein deutlich geringeres Gewicht als Beton und sind daher einfacher im Handling, so dass PE-Behälter nicht mit einem schweren Kran, sondern von kleinen Baumaschinen oder sogar vier, fünf kräftigen Männern, in die Baugrube gesetzt werden können. Der Einbau von Kunststofftanks ist zudem etwas zeitaufwändiger als bei einer Betonzisterne für die Regenwassernutzung, da sie nach der Platzierung in der Baugrube beim Anschütten stufenweise mit angefüllt werden muss, damit sich der Boden um den Tank herum gut an den Tank anpasst. Es gibt sogar Regenwassertanks aus Kunststoff, die nur mit einem speziellen Zement/Sand Mischung verfüllt werden können. Darüber hinaus ist es wichtig, den maximalen Grundwasserpegel vor der Installation zu kennen, damit der Tank, wenn er leer ist, nicht auftreibt. Die Regenwassertanks aus Kunststoff sind in verschiedenen Typen erhältlich. Beispielsweise gibt es auch flache Modelle, die nicht so tief ins Erdreich müssen und sich daher besser für Gebiete mit hohem Grundwasserspiegel eignen. Regenwassertanks aus Kunststoff werden häufig an Orten eingesetzt, an denen kein schweres Baugerät, wie beispielsweise hinten einem Haus, möglich ist. Die verschiedenen Volumina variieren zwischen 800 und 60.000 Litern.

Wassersäcke im Kriechkellern oder unter Gebäuden
Neben den Beton- und Kunststoff Regenwassertanks gibt es auch flexible Wassersäcke von GEP zur Speicherung von Regenwasser. Im Gegensatz zu Behältern aus Kunststoff oder Beton können diese „Wasserbeutel“ ohne aufwendige Erdarbeiten installiert werden. Das Sammelsystem mit Wassersack wird einfach in Kriechkellern oder unter Gebäuden, die beispielsweise auf Stelzen stehen, platziert. Die Wassersäcke eignen sich daher hervorragend für bestehende Gebäude. Die verfügbaren Volumina bei den Wassersäcken variieren zwischen 2.000 und 20.000 Litern. Anpassung hinsichtlich der Maße sind problemlos möglich.

Kellertanks für die Regenwassernutzung
Oberirdische Regenwassersammelwassertanks sind in vielen Formen und Größen erhältlich. Um das Regenwasser an allen 365 Tagen im Jahr nutzen zu können, müssen die oberirdischen Behälter in Innenräumen installiert werden, dass heißt, in einem frostfreien Bereich. Zudem ist es wichtig, dass die Regenwassersammeltanks über einen Schacht für die Montage und Reinigung verfügen und dass das Material UV undurchlässig ist. Dadurch werden das Algenwachstum und die Verfärbung des Regenwassers verhindert. Ein wichtiger Punkt beim Kauf eines Regenwassertanks ist häufig die Breite hinsichtlich der vorhandenen Türen, durch die der Regenwassersammelbehälter an seine vorgesehene Position im Gebäude gebracht werden muss. Hier Bedarf es einer gründlichen Planung und Überprüfung der vorhandenen Gegebenheiten, damit man bei der geplanten Montage keine böse Überraschung erlebt.

Praxistipp Nummer 2:

Größe und Material des Behälters sowie wichtige Komponenten des Behälters

Richtige Literzahl und Werkstoff des Tanks

In der Praxis stellen sich Bauherrn häufig die Frage welche Größe und aus welchem Material ihr Behälter sein soll. Hinsichtlich der Größe gibt es verschiedene Rechenbeispiele, bei denen am Ende aus den anfallenden Liter und dem zu erwartenden Verbrauch der kleinere Wert genommen wird. Zudem haben die Berechnungen einige Variablen, wie z. B. die Speicherkonstante oder die Nutzungsart des Gebäudes. Hier können individuell Wünsche oder Verhaltensweisen bei der Berechnung eingearbeitet werden. Letztlich sollte beim Einfamilienhaus der Bauherr aber selber mitdenken, auch hinsichtlich der kommenden Jahre und Jahrzehnte, wo er sein Haus nutzt.

Der Trend geht sicherlich immer zum eher größeren Behälter gegenüber den Rechenbeispielen. Der Bauherr sollte allerdings beachten, dass sein Behälter ein, besser zweimal im Jahr überlaufen sollte, damit sich die Wasseroberfläche des Behälters zum Kanal oder einer Versickerung abschwemmt. Beim Material spielt meist der geplante Einbauort des Behälters oder die Möglichkeiten des Versatzes des Tanks an der Baustelle eine wichtige Rolle. In der Praxis wird bei guter Zugänglichkeit meist eine Betonzisterne genommen, bei eher schwierigem Versatz oder nur unzureichender Zufahrt, ein PE-Behälter. Von der Wasserqualität, der Haltbarkeit oder dem Handling bei einer Revision des Tanks unterscheiden sich beide Materialien kaum. Lediglich beim Thema Befahrbarkeit ist die Betonzisterne meist direkt bei entsprechender Bestellung für die PKW oder LKW Befahrbarkeit geeignet, während für PE-Behälter häufig entsprechende weitere, zum Teil aufwendige, Arbeiten durchgeführt werden müssen, wie z. B. die punktuelle Druckentlastung, ehe die PE-Behälter tatsächlich befahr sind.

Hier müssen die entsprechenden Einbauvorschriften des jeweiligen Herstellers zwingend beachtet werden! Wichtige Komponenten bei einem Regenwasserbehälter Um eine optimale Wasserqualität zu gewinnen sind einige Eckpunkte wichtig. So sollte vor dem Einlauf des anströmenden Regenwassers in die Zisterne ein Filter vorhanden sein, um den größere Schmutzpartikel wie Laub oder Sand zurückzuhalten. Im Anschluss sollte das Regenwasser mittels eines Beruhigtem Zulauf in den Auffangbehälter strömen, damit ein gleichmäßiger Sauerstoffeintrag in die Zisterne stattfindet und die Sedimente am Behälterboden nicht aufgewirbelt werden. Zu guter Letzt sollte bei der Absaugung mittels eines Hauswasserwerks oder einer Tauchmotorpumpe eine Schwimmende Entnahme vorhanden sein, damit nicht vom Behälterboden die Sedimente mit angesaugt werden, sondern das Wasser knapp unterhalb der Oberfläche genommen wird.

GEP unterstützt den Installateur bei der Montage eines Regenwassersystems!

GEP unterstützt den Installateur bei der Montage eines Regenwassersystems!

Der Handwerker sorgt für die Verlegung der Rohre, den Rest erledigt GEP! Das neue Konzept, mit dem GEP, Systemlieferanten und Installateure entlasten will. Die GEP Wassermanagement möchte mit dem Regenwasser HUB Installateure davon überzeugen, dem Kunden Regenwassersysteme anzubieten. Dies sorgt auch für eine Botschafter. Markus Gansauer, Vertriebsleiter bei der GEP Wassermanagement, erklärt, dass Installateure eher ungern ein Regenwassersystem installieren. Dabei geht es nicht um die Verrohrung im Haus, sondern hauptsächlich um die Installation des Regenwassersystems, mit dem Tank, der Pumpe und den damit verbundenen Verbindungen zwischen diesen Komponenten.

Hier kommt es gelegentlich zu Ungereimtheiten. "Handwerker sind in der heutigen Zeit stark ausgelastet und haben kaum Zeit, sich mit der Klärung der verschiedenen Gewerke auseinanderzusetzen. Mit dem Regenwasser HUB möchten wir die Installateure unterstützen um dort einfacher und schneller handeln zu können“, so Gansauer.
Das GEP Konzept der Hilfe für den Handwerker wird durch den Regenwasser HUB unterstützt. Der Installateur platziert den Regenwasser HUB an einer massiven Wand im Inneren des Gebäudes, wo letztlich auch der Wassermanager platziert werden soll. Entsprechend der Beschriftung des HUB verlegt der Handwerker nun seine Rohrleitungen. Der Regenwasser HUB, eine Art Wandhalterung, ist mit Anschlüssen und Ventilen bereits ausgestattet. Wenn der HUB montiert und die Rohrleitungen fertig installiert sind, wird das Pumpensystem von GEP geliefert. Dieses System wird dann oberhalb der Halterung montiert und angeschlossen.

GEP überprüft das gesamte System und nimmt es dann in Betrieb. Gansauer zufolge verwenden die meisten Bauten im Einfamilienhaus Bereich in Mitteleuropa einen Regenwassertank in der Größe von ca. 6000-8000 Liter. Abweichungen je nach Wünschen und Vorgaben kommen in der Praxis aber häufig vor. Hier werden sowohl kleinere Volumen von 1.500 bis 6.000 Liter aber auch Größen von 8.000 bis 15.000 nachgefragt und eingebaut. Das "Entlastungskonzept" für den Handwerker ist nach Angaben von Gansauer zum Teil "aus der Not geboren", da immer wieder Installateure es scheuten ein Regenwassersystem einzubauen, obwohl es dazu kommunale Vorgaben gab (Stichwort: Retention). So hatten Bauherrn zum Teil Schwierigkeiten einen passenden Handwerksbetrieb zu finden, welcher die Vorgaben, die mit der Baugenehmigung gestellt wurden, umsetzen wollte. 

Der Klimawandel sorgt für regelmäßige Überschwemmungen, was nun?

Starkregenereignisse und Flusshochwasser haben in den letzten Jahren zum Teil deutlich zugenommen. Und für die Zukunft sagen Klimaforscher eine weitere Zunahme der Überschwemmungen voraus. Auch wenn er von einigen bestritten wird, der Klimawandel ist bereits voll im Gange. Und die Schäden, die durch die Überflutungen entstehen, gehen in die Millionen. Es werden daher von allen Seiten dringend Konzepte gefordert, wie man die Wassermassen in den Griff bekommen kann oder zumindest so bewirtschaftet, das Schäden reduziert werden. Möglichkeiten der Regenwasserbewirtschaftung sind u. a. die Regenwassernutzung, die Regenwasserrückhaltung und die Regenwasserversickerung. Alle diese drei Punkte können in Verbindung nachhaltig zu einem sinnvollen Lösungsansatz führen.

Als Beispiel, wenn in einem Baugebiet mit 100 Neubauten bei jedem Neubau eine 10.000 Liter Zisterne mit eingegraben wird, hätte man in einem Schlag 1.000.000 Liter an Rückhaltung gewonnen. Jetzt muss man schauen, dass diese 10.000 Liter bei einem Starkregenereignisse nahezu vollständig als Rückhaltung zur Verfügung stehen. Hier kann man sogenannte Retentionszisternen nutzen. Diese geben das Wasser nur langsam Richtung Kanal mit einem vorgegebenen Wert ab. Oder besser, der Überlauf der Zisterne ist an eine Versickerung angeschlossen. Denn nichts ist natürlicher, als das anfallende Regenwasser auch auf dem Grundstück der Natur wieder zuzuführen, wo es anfällt.

In der Verbindung mit einer Retentionszisterne ist der Weg des Hausbesitzers von der reinen Rückhaltung hin zur Regenwassernutzung nicht mehr weit. Als Beispiel könnte der Hausbesitzer, statt der beispielsweise vorgeschriebenen 10.000 Liter eine 15.000 Liter Zisterne einbauen. Der Aufpreis für die zusätzlichen 5.000 Liter ist verhältnismäßig gering, er hätte dann aber 5.000 Liter als Nutzvolumen und 10.000 Liter Retentionsvolumen. Und mit den zusätzlichen 5.000 Liter lässt sich Toilette, Waschmaschine oder die Gartenbewässerung mit einem entsprechenden Hauswasserwerk oder Wassermanager betreiben.

Lohnt sich eine Nachrüstung oder der Umstieg?

Der tägliche Verbrauch an Trinkwasser liegt in Deutschland nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserversorger bei aktuell ca. 125 Litern pro Person und Tag. Dabei geht ein Großteil des Trinkwassers für die Toilettenspülung drauf. Aber auch Wäschewaschen und Putzen verbraucht einiges an Trinkwasser im Haushalt. Als Alternative kann für Toilette, Waschmaschine oder Putzen Regenwasser verwendet werden. Basis dafür ist eine entsprechende Anlage mit Auffangbehälter und Pumpe. Sowie ein separates Rohrleitungsnetz zu den entsprechenden Verbrauchern, die Regenwasser verwenden. Häufig kommen aktuell Kunden auf uns zu, die ein Haus gekauft oder übernommen haben und jetzt nachhaltig für die Umwelt etwas tun wollen. Gerade im Hinblick auf den Wasserverbrauch. Sicherlich stehen auch andere Umwelttechniken dabei im Focus, aber Wasser als das vielleicht kostbarste Gut nach dem Sauerstoff für den Menschen, rückt wieder verstärkt in den Focus. In der Beratung kommt zunächst die Frage. Was benötige ich denn jetzt genau für die Regenwassernutzung? Hier nennen wir von der GEP Wassermanagement meist drei wichtige Eckpunkte. Zum einen den Regenwasserspeicher. Diesen gibt es meist in Beton oder Kunststoff. Dann ein passendes Filtersystem für das anfallende Regenwasser des Daches. Und drittens eine entsprechend ausgelegte Pumpe, die das Regenwasser zu den Verbrauchern fördert. Neben diesen drei Eckpunkten gibt es noch weitere Komponenten, welche die Anlage sinnvoll komplementieren. Wie etwa der Beruhigte Zulauf, eine Schwimmende Entnahme oder eine (bedarfsorientierte) Nachspeisung. Nach dem „Was“ zu einer Anlage gehört, kommt dann schnell die Frage nach den Kosten einer solchen Anlage auf. Hier hängt es sehr stark von den Wünschen des Kunden oder der örtlichen Gegebenheiten ab. Selbst für ein Einfamilienhaus variieren die Kosten für die einzelnen Komponenten schnell mal zwischen 1500 und 5000 Euro. Hinzu kommen noch die Montagekosten für einen Handwerker. Gerade wenn das Haus frisch renoviert oder der Garten angelegt wurde, fällt ein Umbau bzw. das Nachrüsten schwer. Aber bei einer Kernsanierung, die nicht selten mit einem Hauskauf oder einer Übernahme des Objektes einhergeht, ist die Nachrüstung einer Anlage durchaus möglich.

Wie schnell sich die Regenwassernutzungsanlage amortisiert?

Wie schnell sich die Regenwassernutzungsanlage amortisiert, hängt letztlich auch von Parametern wie Dachgröße, zu bewirtschafteten Flächen, Anzahl der Personen die im Haus Wohnen, der örtlichen Niederschlagsmenge oder den Wassergebühren der jeweiligen Gemeinde bzw. Stadt ab. Ökologisch ist die Regenwassernutzung in jedem Fall sinnvoll. Zudem werden die Preise für Trink- und Abwasser in den kommenden Jahren sicherlich steigen. Auch die Nutzung der Anlage ist nicht auf einen Zeitraum begrenzt. Die eingebaute Anlage wird bei entsprechender Wartung auch sicherlich noch in 20 oder 30 Jahren ihre Dienste verrichten, womit das Stichwort Amortisation einen weiteren nicht unwichtigen Aspekt bekommt.

Umwelt Bundesamt gibt Tipps zur Regenwassernutzung

Auch das Bundesamt für Umwelt gibt auf seiner Homepage Hinweise und Tipps zur Regenwassernutzung. Von Gewusst wie bis zu Hintergrundinformationen gibt die Behörde Hinweise zum Einsatz von Regenwasser.

Ökologisch Bauen mit Regenwassernutzung

Gerade Bauherrn die auf Nachhaltigkeit und ökologisches Bauen setzen, kommen an einer Regenwassernutzungsanlage kaum vorbei.  Die stetige Preissteigerung für Trinkwasser und Abwasser mit einer immer sensibel werdenden Generation sorgen für immer mehr Regenwassernutzungsanlagen. Besonders bei Neubauten setzen „Häuslebauer“ auf ein Regenwassernutzungssystem für Toilette, Waschmaschine und Gartenbewässerung.

Weitere Aspekte der Regenwassersammlung

Auch für die Löschwasserversorgung kommt Regenwasser häufig zum Einsatz. Gerade bei größeren Gebäuden wie bei Industriebauten oder Schulen, kann das vom Dach abfließende Regenwasser in Löschwasserteiche oder Löschwasserzisternen gesammelt und im Brandfall zum Löschen genutzt werden.

Durchdachte und hochwertige Regenwassersysteme hygienisch unbedenklich

Ab und an kommt immer wieder die Frage nach der Hygiene des Regenwassers auf. Bei modernen Anlagen, die nach dem neuesten Stand der Technik konzipiert und gebaut werden, ist eine Nutzung des Regenwassers für Toilette oder den Garten völlig unbedenklich. Auch hinsichtlich der Waschmaschine kann man Regenwasser prinzipiell nutzen. Es spart in der Regel sogar rund 20% an Waschmittel gegenüber dem kalkhaltigen Trinkwasser. Es sind aber ein paar Hinweise zu nennen, die zur Nutzung des Regenwassers beim Wäsche waschen zu beachten sind. So werden zwar beim Wäsche waschen mit Regenwasser durch die hohen Temperaturen und das Waschmittel gesundheitsgefährdende Keime in der Regel abgetötet. Bei den Spülungen mit kaltem Wasser ist dies jedoch nicht sicher, so dass darüber Keime in die Wäsche übertragen werden können. Moderne Waschmaschinen verfügen bereits über zwei Anschlüsse, so dass zum Waschen Regen- und zum spülen Trinkwasser genutzt werden kann. Sollte die Waschmaschine nur über einen Anschluss verfügen, kann beispielsweise über einen IRM-Wassermanager der Waschmaschine zum Spülvorgang Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden. Eine dritte Variante, um möglichweise noch letzte vorhandene Keime abzutöten, ist das Bügeln der Wäsche.

Trinkwassergewinnung ist aufwändig

Zur Trinkwassergewinnung wird in den letzten Jahren immer mehr Grundwasser gefördert. In der Zwischenzeit ist es soweit, dass mehr Grundwasser entnommen wird, als sich neu bildet. Ursachen sind versiegelte Flächen, die dafür sorgen, dass der anfallende Niederschlag nicht mehr ins Erdreich versickert, sondern als Oberflächenwasser in die Kanalisation abfließen. Bei Starkregenereignissen kommt es daher auch vermehrt Überschwemmungen. Gerade in Städten, wo es große versiegelte Flächen gibt, geht das Grundwasservorkommen immer weiter zurück, wobei der Wasserbedarf in diesen Gebieten groß ist. Das Wasser muss daher über große Entfernungen aus ländlichen Regionen herangeschafft werden. Diese Grundwasserabsenkungen haben ökologische, aber auch ökonomische Folgen. Die örtlichen Wasserversorger müssen zunehmend Oberflächenwasser unter großen Anstrengungen und Aufwendung zu Trinkwasser aufbereiten. Das dies immense Kosten verursacht, dürfte jedem einleuchten. Daher ist es wichtig mit klaren durchdachten Konzepten den Kreislauf des Niederschlagswassers nicht zu unterbrechen. Das Regenwasser reduziert zwar nicht den Wasserbedarf, aber der Trinkwasserbedarf wird bei Nutzung des Regenwassers zur Toilette, Waschmaschine und Garten aber bis zu 50% reduziert. Und durch die Rückhaltung in den Zisternen und Tanks wird der schnelle Oberflächenabfluss abgeschwächt womit die Überflutungsgefahr bei Starkregen begrenzt wird.

Regenwasserfilter

Haben ein Name, die lautet: Trident Regenwasserfilter

Praxistipp 1

Planung und Abstimmung der Komponenten

In der Praxis werden nicht selten Komponenten und Gewerke (Tank, Filter, Pumpe, Zubehör) unterschiedlicher Hersteller kombiniert und von verschiedenen Handwerkern montiert. Durch diese fehlende Abstimmung bei den Bauteilen und der Montage kommt es in der Anwendung häufig zu ineffizienten Anlagen die dem Nutzer nicht den gewünschten Nutzen bringen oder nach einer kurzen Zeit gar ganz ausfallen. Achten Sie daher bei der Planung darauf, dass Sie perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten von einem Anbieter verwenden. Diese sogenannten Systemanbieter liefern vom Filter über den Tank bis hin zur Pumpe alles für ihr Regenwassernutzungssystem und beraten auch gerne bei Auslegung und Planung der Anlage.

Saugleitungslänge

Ein häufig auftretender Fehler im Zusammenhang mit einer unzureichenden Planung, unterschiedlichen Lieferanten und verschiedenen ausführenden Handwerkern ist die Saugleitungslänge bei der Nutzung eines Hauswasserwerkes im Hausanschlussraum, der Garage oder dem Keller.

Zu beachten bei der Saugleitung sind deren Länge und deren Rohrleitungsquerschnitt zwischen der Pumpe und dem Tank bzw. der Zisterne im Garten. Ist die Saugleitungslänge zu lang oder der Querschnitt zu klein (oder eine Kombination aus beidem), schafft es das Hauswasserwerk (mehrstufige Kreiselpumpe) nicht zuverlässig das Regenwasser aus dem Außenbehälter anzusaugen und zu den Verbrauchern zu fördern. Auch wenn es das Hauwasserwerk bei einer langen Leitungsführung noch so eben schafft das Regenwasser aus dem Tank anzusaugen und zu den Verbrauchern zu pumpen, ist der Verschleiß bei einer langen Leitungsführung bzw. kleinem Querschnitt auf der Saugseite der Pumpe höher und das Hauswasserwerk lauter. In diesem Fall ist es ratsam entweder das Hauswasserwerk mit einer Zubringerpumpe zu ergänzen oder direkt mit einer Drucktauchpumpe im Außenbehälter das Regenwassersystem zu betreiben.

Tanks fuer Regenwasser haben ein Name

Flatline Varitanks, Blueline Varitanks oder Neoline Varitanks von GEP.

Zisternen fuer Regenwasser haben ein Name

Die heissen Varitank Flexoline, lieferbar von 2.00 bis 20.000 liter aus ein Stueck.

Regenwassernutzung macht mann mit?

GEP und IRM-Technologie was steht fuer: Intelligentes Regenwasser Management.

GEP unterstützt den Installateur bei der Montage eines Regenwassersystems!

GEP unterstützt den Installateur bei der Montage eines Regenwassersystems!

Der Handwerker sorgt für die Verlegung der Rohre, den Rest erledigt GEP! Das neue Konzept, mit dem GEP, Systemlieferanten und Installateure entlasten will. Die GEP Wassermanagement möchte mit dem Regenwasser HUB Installateure davon überzeugen, dem Kunden Regenwassersysteme anzubieten. Dies sorgt auch für eine Botschafter. Markus Gansauer, Vertriebsleiter bei der GEP Wassermanagement, erklärt, dass Installateure eher ungern ein Regenwassersystem installieren. Dabei geht es nicht um die Verrohrung im Haus, sondern hauptsächlich um die Installation des Regenwassersystems, mit dem Tank, der Pumpe und den damit verbundenen Verbindungen zwischen diesen Komponenten.

Hier kommt es gelegentlich zu Ungereimtheiten. "Handwerker sind in der heutigen Zeit stark ausgelastet und haben kaum Zeit, sich mit der Klärung der verschiedenen Gewerke auseinanderzusetzen. Mit dem Regenwasser HUB möchten wir die Installateure unterstützen um dort einfacher und schneller handeln zu können“, so Gansauer. Das GEP Konzept der Hilfe für den Handwerker wird durch den Regenwasser HUB unterstützt. Der Installateur platziert den Regenwasser HUB an einer massiven Wand im Inneren des Gebäudes, wo letztlich auch der Wassermanager platziert werden soll. Entsprechend der Beschriftung des HUB verlegt der Handwerker nun seine Rohrleitungen. Der Regenwasser HUB, eine Art Wandhalterung, ist mit Anschlüssen und Ventilen bereits ausgestattet. Wenn der HUB montiert und die Rohrleitungen fertig installiert sind, wird das Pumpensystem von GEP geliefert.

Dieses System wird dann oberhalb der Halterung montiert und angeschlossen. GEP überprüft das gesamte System und nimmt es dann in Betrieb. Gansauer zufolge verwenden die meisten Bauten im Einfamilienhaus Bereich in Mitteleuropa einen Regenwassertank in der Größe von ca. 6000-8000 Liter. Abweichungen je nach Wünschen und Vorgaben kommen in der Praxis aber häufig vor. Hier werden sowohl kleinere Volumen von 1.500 bis 6.000 Liter aber auch Größen von 8.000 bis 15.000 nachgefragt und eingebaut. Das "Entlastungskonzept" für den Handwerker ist nach Angaben von Gansauer zum Teil "aus der Not geboren", da immer wieder Installateure es scheuten ein Regenwassersystem einzubauen, obwohl es dazu kommunale Vorgaben gab (Stichwort: Retention). So hatten Bauherrn zum Teil Schwierigkeiten einen passenden Handwerksbetrieb zu finden, welcher die Vorgaben, die mit der Baugenehmigung gestellt wurden, umsetzen wollte.

Wie kontaktiere ich GEP?

Telefon: 02243-9003180 oder mail: info@gep-regenwasser.de

Kann ich GEP besuchen?

Sicherlich kann mann GEP besuchen, in Eitorf Spinnerweg51

Wo hat GEP Niederlassungen?

In Deutschland (Eitorf), in Holland (Arkel) und Belgien (Harelbeke)

De Waterzak

Regenwatersysteem met waterzak in kruipruimte

Naast de kunststof en betonnen opslagtanks voor de GEP regenwatersystemen, beschikt GEP over de flexibele waterzak. Het grote voordeel van een waterzak ten opzichte van traditionele regenwatertanks en putten is dat er bij de aanleg geen graafwerkzaamheden verricht hoeven te worden. De waterzak wordt eenvoudig in de kruipruimte gelegd. Het systeem is tevens zeer geschikt voor plaatsing in bestaande bouw.

Het regenwater wordt vanaf het dak opgevangen en gefilterd door buisfilters die zich in de verticale regenpijpen bevinden. Het schone gefilterde regenwater stroomt vervolgens naar een schacht die in de kruipruimte staat. Naast deze schacht ligt de flexibele waterzak die zich, als een communicerend vat, vult met regenwater. De Watermanager is een systeembesturing met geïntegreerde pomp die het waterpeil in de zak en de waterdruk in de leiding controleert. De pomp brengt het water naar de verschillende aftappunten zoals wasmachine, toiletten en tuin. Indien de waterzak leeg is schakelt de Watermanager automatisch over op drinkwater zodat het regenwatersysteem onder alle omstandigheden in de waterbehoefte blijft voorzien.

De waterzak is te verkrijgen in allerlei maten. De waterzak wordt op maat gemaakt. Een compleet regenwatersysteem bestaande uit; een waterzak van 3.000 Liter, watermanager met pomp, schacht en twee buisfilters is leverbaar vanaf 2.495,- euro. (excl. BTW)

 

 
 


 


 


 


 


 


 

GEP op vakbeurs Klimaat in Houten

Bezoek GEP tijdens de vierde editie van de Vakbeurs Klimaat; hét evenement voor iedereen die geïnteresseerd is in groene, water- en klimaatbestendige openbare ruimte. Op donderdag 8 november ontmoeten wij u graag op onze stand 2.4.14 in Expo Houten. Wij laten u kennismaken met onze Trident regenwaterfilters, onze regenwatertanks en regenwatersystemen. Uiteraard hebben we ook onze drainage en infiltratie producten staan. De huidige klimaatverandering zorgt voor grotere hoeveelheden regenwater. De systemen en producten van GEP verminderen overlast door hevige regenval. Vraag nu gratis uw entreekaarten aan! https://bit.ly/2KYMuxb Wij hopen u te zien op onze stand tijdens de Vakbeurs Klimaat in Expo Houten.

Systemtrenner (Sicherheitstrennstationen) verhindern die Verschmutzung der Trinkwasserleitung

In den letzten Jahren wurde der Sicherheit technischer Anlagen, insbesondere der Wasserversorgung, zunehmende Aufmerksamkeit gewidmet, speziell dort der Legionellen Bildung. Daher werden nun oft vorbeugende Maßnahmen ergriffen, um Legionellen zu verhindern und zu bekämpfen. Es werden aber auch immer mehr Sicherheitsvorrichtungen installiert, um generell das Trinkwassernetz vor Verschmutzungen zu schützen. Die sogenannten Systemtrenner oder Sicherheitstrennstationen. Sie dienen einem wichtigen Zweck. Der Verhinderung, dass kontaminiertes Wasser in unser Trinkwassersystem gelangt.

Wann wird ein Systemtrenner benötigt?

Wann ein Systemtrenner benötigt wird, schreibt die EN 1717 vor. Diese beschreibt, wie unser Wasserversorgungsnetz vor Verschmutzung geschützt werden muss. Diese europäische Norm ist natürlich auch in Deutschland verpflichtend und unterscheidet 5 verschiedene Wasserqualitäten, die sogenannten Flüssigkeitsklassen. Diese variieren von Klasse 1 bis Klasse 5. (Tabelle 1)

Klassen - Beschreibung, Beispiele

1. Wasser für den menschlichen Gebrauch, das aus einem Trinkwasserverteilungssystem stammt. Sogenanntes Trinkwasser oder Leitungswasser.

2. Flüssigkeit, welche keine gesundheitlichen Schäden verursacht und der für den menschlichen Verzehr geeignet ist, einschließlich Wasser, das aus einem Trinkwasserversorgungssystem stammt und das Geschmack, Geruch, Farbe oder die Temperatur verändert hat. Beispielsweise Kaltwasser, heißes Wasser, Kochwasser, Kaffee, Tee, Suppe, alkoholische Getränke, Fruchtsäfte.

3. Flüssige Substanzen, die durch das Vorhandensein mehrerer toxischer oder hochtoxischer Substanzen mit einer LD 50> 200 mg / kg in gewissem Maße die menschliche Gesundheit schädigen können. Unter anderem Spülwasser für Geschirr und Kochgeschirr, Wasser ohne Zusätze für die Zentralheizung, Wasser in dem Toilettenspülkasten, enthärtetes Wasser.

4. Flüssige Stoffe, welche die menschliche Gesundheit durch das Vorhandensein eines oder mehrerer toxischer oder hochtoxischer Substanzen mit einer LD 50 <200 mg / kg oder durch radioaktive, mutagene oder karzinogene Komponenten gefährdet. Pestizide, Kühlmittel, Frostschutzmittel, Korrosionsschutzmittel, Desinfektionsmittel.

5. Flüssigkeiten, die durch das Vorhandensein pathogener Bakterien oder Viren die menschliche Gesundheit gefährdet, zum Beispiel häusliche Abwässer, Oberflächenwasser, Wasser aus Viehtränken, Wasser mit Blut, Schwimmbadwasser, Wasser aus Laboren oder Krematorien und abfließendes Regenwasser.

Textquelle der Flüssigkeitskategorien (Tabelle 1) Quelle: Vewin

Der wichtigste Grund für die Verwendung eines Systemtrenners ist die Verhinderung der Verschmutzung des Wasserversorgungsnetzes durch das Vorhandensein von gefährdeten Substanzen im Fall eines Rückflusses des kontaminierten Wassers. Ein GEP Systemtrenner Break ist ein Schutz für Flüssigkeitsklasse 5 und muss daher überall dort eingesetzt werden, wo Trinkwasser mit z. B. Abwasser, Viehtränken, Schwimmbadwasser, Regenwasser verwendet wird.

Grundsätzlich überall dort, wo das Wasser mit tierischen und menschlichen Prozessen in Berührung kommt, bei denen ein direkter Kontakt mit dem kontaminierten Wasser und der Trinkwasserleitung entstehen kann. In der Praxis sind dies beispielsweise Schlachthöfe, Krematorien, Zahnarztpraxen, Operationssäle, Gartenbewässerung, Bewässerungen aller Art, Laboratorien, Viehtränken für Rinder, Pferde, Schweine, Hühner etc., Autowaschanlagen, Wäschereien usw.

Natürlich auch an Orten, an denen dem Wasser Substanzen zugesetzt werden, beispielsweise Antibiotika oder Chlor. Auch dort ist ein Systemtrenner zwingend erforderlich. Tatsächlich gibt es in der Praxis sehr viele Situationen, in denen Systemtrenner der Kategorie 5 verwendet werden müssen.

Was sind Systemtrenner?

Ein Systemtrenner oder auch Sicherheitstrennstation genannt, ist eine technische Anlage, wie der Name schon vermuten lässt, zur Trennung des Trinkwassernetzes zum Rohrleitungsnetz der gefährdeten Flüssigkeit: Der Systemtrenner unterbricht die Trinkwasserleitung zu den Entnahmestellen. Eine Sicherheitstrennstation ist praktisch ein Reservoir (Zwischenbehälter), welcher sich zwischen dem den Trinkwasserleitung und den gefährdeten Verbrauchern befindet. Über diesen Trennbehälter sind also nicht nur die Entnahmestellen angeschlossen, sondern auch die Trinkwasserleitung. Dieser Anschluss bzw. Verbindung unterliegen besonderen Bedingungen und Zulässigkeiten.

In der Praxis sind in der Regel zwei verschiedene Versionen des Anschlusses möglich. Die sogenannten AA- und AB-Schutzmaßnahmen zur EN gerechten Trennung der Leitungen. Beide verfügen über einen freien Auslauf in einen Zwischenbehälter. Von diesem Trennbehälter kann dann kein gefährdetes Wasser (Betriebswasser) mehr an die Trinkwasserleitung zurückfließen.

Systemtrenner mit AA-Sicherheit:

Die Norm definiert den Typ AA als atmosphärische Unterbrechung mit freiem Auslauf oberhalb der Behälterkante. Dieser freie Auslauf ist eine permanente, vertikale, sichtbare, freie, vollständige Unterbrechung zwischen dem tiefsten Punkt der Trinkwasserleitung und allen Oberflächen, die das höchste Betriebsniveau des Wassers zum Zeitpunkt des Überlaufs angeben.

Das hört sich kompliziert an, bedeutet aber einfach, dass Trinkwasser niemals mehr wieder an den Auslauf des Trinkwasserhahn wiederkehren kann. Nicht durch Absaugen und auch nicht durch Druck. In fast jedem Haus gibt es solche AA-Unterbrechungen. Eine normale Zentralheizungsanlage hat einen so kleinen Trichter unter dem Überdruckventil, der in ein Abwasserrohr mündet. Auch das ist eine Trennung nach Typ AA.

Systemtrenner mit AB-Sicherheit:

Ein freier Auslauf nach Typ AB ist eine vertikale und dauerhafte Unterbrechung zwischen dem tiefsten Punkt des Trinkwasserzulauf / der Trinkwasserleitung und dem kritischen Pegel (maximaler Wasserstand des Zwischenbehälters). Die Norm beschreibt dies als atmosphärische Unterbrechung mit einem nicht runden Überlauf. Der Überlauf darf nicht kreisförmig sein und muss den maximalen Einlassdurchfluss unter aller möglichen Fehlerbedingungen ableiten können.

GEP kann sehr praktische Lösungen anbieten. In Kombination mit einer Pumpe zur Druckerhöhung können kompakte und standardisierte Sicherheitstrennstationen von uns realisiert werden. Alternativ können von uns auch individuell passende Systemtrenner gebaut werden.

Wichtig noch zu wissen. In der Installationsbranche werden in die Trinkwasserleitung häufig die bekannten EB-, EA- und BA-Ventile eingesetzt, die jedoch für Wasser der Kategorie 5 nicht zulässig sind. Für die Flüssigkeitskategorie 5 ist es immer notwendig einen Trennbehälter zu verwendet. Dort können sie zwischen dem Typ AA und AB wählen.